Der Südwesten

Vielfältig und mondän

Mallorcas Südwesten ist die Region der spannenden Gegensätze. Hier stehen die beeindruckenden Berge der überwiegend unbesiedelten Sierra de Tramuntana den modernen, aber dennoch romantischen Küstenorte gegenüber. Die Terrassen der in den Hügeln gebauten Villen und Appartements, bieten meist atemberaubende Panoramablicke über das Meer und Gebirge. Die Küste ist gesäumt von türkisblauen Buchten, großen und kleinen Yachthäfen, lebendigen Ortschaften sowie einigen vorgelagerten Inseln. Insbesondere für Bootseigner ein Paradies. Aber auch Anhänger anderer Sportarten kommen voll auf ihre Kosten: Golfplätze, Tenniscenter und Tauchstationen sind hier zu finden. Und die vielen hervorragenden Restaurants mit mediterraner und internationaler Küche laden zum entspannten Schlemmen ein. Besonders beliebt sind die Hafenorte Puerto Andratx, Puerto Portals und El Toro. Hier reihen sich edle Boutiquen, Straßencafés und Gourmetrestaurants aneinander. Dennoch ist der unverwechselbare Inselcharme erhalten geblieben: Die Fischer gehen wie eh und je ihrer Tätigkeit nach, aus den Tapas-Bars kommen Musik und Gerüche lokaler Spezialitäten. Savoir Vivre wird hier ohne Frage täglich gelebt.

 

Einige Orte im Südwesten

Der Ort Andratx und die gleichnamige Gemeinde liegen im Westen Mallorcas. Andratx selbst hat 6.900 Einwohner und liegt malerisch zwischen den Bergen der südlichen Ausläufer des Tramuntana Gebirges. Die kleine Stadt wird von der Kirche Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert und dem Palast Son Mas, in dem die Stadtverwaltung untergebracht ist, dominiert. Vier Kilometer südwestlich liegt der wundervolle kleine Fischerhafen Puerto Andratx mit seinem Yachthafen, Restaurants und kleinen Cafes entlang der Küstenlinie. Andratx liegt rund 25 Kilometer westlich von Palma und ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden.

Cala Vinyes ist nur 15 Kilometer von der Hauptstadt der Insel entfernt. Der Ort bietet inmitten von Pinien Ruhe und seine idyllische Lage. Die Bucht von Cala Vinyes bietet Ruhe und Gelassenheit für diejenigen, die kleine Buchten zu großen überfüllten Stränden bevorzugen. Cala Vinyes liegt in der Nähe der Golfplätze Poniente und Santa Ponsa sowie Port Adriano und Puerto Portals mit seinem raffinierten und eleganten Aussehen, es ist ein unterhaltsamer Besuch, nur 15 Minuten mit dem Auto. Gute Links ermöglichen eine schnelle Erkundung der Insel.

Der Ort Calvia sowie die gleichnamige Gemeinde befinden sich im Südwesten Mallorcas. Calvia liegt zu Füßen der südlichen Ausläufer des Tramuntana Gebirges. Umgeben von ausgedehnten Waldgebieten und durch den Schutz der Berge gibt es hier auch über die Wintermonate ein sehr angenehmes Klima. Hauptsächlich profitiert die Gemeinde Calvia vom Tourismus in den Küstenorten wie Santa Ponsa, Costa d´en Blanes, Illetas, Magalluf oder Paguera. Die Gemeinde Calvia zählt heute zu den reichsten Gemeinden in ganz Spanien. Der Hauptort Calvia ist nur 13 Kilometer von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca entfernt.

Camp de Mar gehört zu der Gemeinde Andratx an der Südwestküste Mallorcas. Dieser Urlaubsort hat sich zu einem luxuriösen Ort von Ferienhausbesitzern entwickelt. Der attraktive Sandstrand liegt zwischen zwei Felszungen und ist so optimal von Wellen geschützt. Ebenfalls besitzt der Ort einen 18-Loch-Golfplatz, einige Geschäfte und hübsche Restaurants. Der nächstgelegene Ort ist Paguera in drei Kilometern Entfernung. Andratx und Puerto Andratx sind in weniger als zehn Autominuten zu erreichen. Die Hauptstadt Palma ist ca. 20 Kilometer entfernt und schnell zu erreichen.

Paguera gehört zu der Gemeinde Calvia und liegt an der Südwestküste Mallorcas. Der Ort bietet drei Badebuchten, die Playa Palmira, Playa de Tora und die Playa de la Romana. Die Region ist von einer bergigen und mit üppigen Pinienwäldern versehenen Landschaft umgeben. In Paguera befinden sich in der verkehrsberuhigten Flaniermeile zahlreiche Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Inselhauptstadt Palma ist etwa 25 Kilometer entfernt.

Puerto de Andratx gehört zu der Gemeinde Andratx im Südwesten der Insel. Der spektakuläre Naturhafen liegt in einer geschützten Bucht die sich etwa einen Kilometer tief ins Inland erstreckt und Puerto Andratx in zwei Teile unterteilt. Die eine Hafenseite bietet Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, auf der anderen Seite liegt ein Segelclub, weitere Restaurants, Cafés, Villen und eine sehr gefragte Wohngegend. Der Yachthafen Club de Vela, mit seinen ca. 500 Liegeplätzen, ist einer der best ausgestatteten der Balearen Inseln. Desweiteren befindet sich auf der Mole ein Fischmarkt, in welchem der täglich frische Fang der Fischer verkauft wird. Puerto de Andratx grenzt an die Bergkette der Tramuntana, die sich über die gesamte Westküste erstreckt. Puerto de Andratx ist ca. 25 Kilometer von der Hauptstadt Palma entfernt.

Santa Ponsa gruppiert sich um eine lang gestreckte, von Felswänden umgebene Bucht. Viele Restaurants, Cafés und Souvenirläden sind durch eine mäßig stark befahrene Straße abgetrennt. Nur wenige Minuten vom Ortszentrum befindet sich der malerische Yachthafen von Santa Ponsa. Ein besonderes Highlight ist der neue und sehr exklusive Yachthafen Port Adriano vom französischen Architekten Philippe Starck. Santa Ponsa besitzt entlang des Nord- und Südufers Villenbezirke wohlhabender Ausländer und Spanier. Neben den Villen offerieren exklusive Wohnanlagen mit exotischen Poollandschaften und oftmals fantastischem Meerblick hochwertige Apartments und Penthouses in allen Größen. Hier kann man mediterrane Lebensfreude genießen, Prominente treffen, auf einem der drei hervorragenden Golfanlagen Golf spielen sowie das vielfältige Fitness- und Spa-Angebot des mondänen Country Club genießen. Durch die verkehrstechnisch günstige Lage ist die pulsierende Stadt Palma schnell zu erreichen. Santa Ponsa liegt rund 18 Kilometer südwestlich von Palma. Auch die südlichen Ausläufer des Tramuntana Gebirges sind schnell zu erreichen.

Sol de Mallorca liegt zwischen Portals Nous und Santa Ponsa und ist der Standort des Casino von Palma de Mallorca. Bekannt ist der Ort auch durch seine wunderschöne Bucht unterhalb des Casinos, die »Drei – Finger – Bucht«, es gibt aber noch weitere idyllische, fast private kleine Buchten, mit kristallklarem Wasser und herrlichen Sandstränden. Der sehr ruhige Ort wird bestimmt durch schöne Ferienwohnanlagen und traumhafte Villen, alles ist in sehr viel Grün gebettet und gepflegt. Auch naturbelassene Pinienhaine findet man hier und immer wieder herrliche Panoramaaussichten aufs Meer und die gesamte Umgebung, da der Ort leicht erhöht zum Meeresspiegel liegt. Einkaufsmöglichkeiten finden Sie in ca. 3 km Entfernung. Für Kinder ist diese Region ideal, Sie sind nicht weit entfernt vom bekannten »Marineland« und dem »Aquapark«, Reitmöglichkeiten sind auch nur 2 km entfernt. Durch die zentrale Nähe zu Palma und den bekannten Touristenzentren, Santa Ponsa und Portals Nous wird Sol de Mallorca immer beliebter und entwickelt sich stetig zu einem eigenständigen Urlaubs – und Erholungsgebiet.

Sant Elmo ist ein kleiner Ort an der Westspitze Mallorcas und gehört zu der Gemeinde Andratx. Der Ort selbst besitzt gerade einmal rund 500 Einwohner. In den Bars und Restaurants der kleinen Fußgängerzone genießen auch viele Spanier die Ruhe und das Ambiente des Ferienortes. Sant Elmo besitzt einen kleinen und wunderschönen Sandstrand. Die vorgelagerte Insel namens Dragonera, die sofort die Blicke auf sich zieht, türmt sich wie ein schlafender Drache aus dem Meer. Die kleine Insel wird mehrmals täglich von einem Schiff in Sant Elmo angefahren.

Die Hauptstadt Palma

Pulsierend und aufregend

Die Inselhauptstadt Palma ist nicht nur wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum der Balearen. Mit einer der schönsten und besterhaltendsten Altstädte im Mittelmeerraum und der exklusiven Hafenstraße Paseo Marítimo ist sie auch eine sehr lebenswerte Stadt. Große Boulevards, zahllose Geschäfte und Boutiquen, Restaurants und Straßencafés sind die Kulisse für ein ausgelassenes und buntes Treiben. Besucht man die Markthallen und alten Cafés des Casco Antiguo, ist es als wäre die Zeit stehen geblieben. Das Hollywood Mallorcas, wie Palmas nördlicher Stadtteil Son Vida auch genannt wird, verfügt über gleich zwei 5-Sterne-Hotels, mehrere Golfplätze und Spas. Hier sind auch die teilweise exklusivsten Anwesen der Insel zu finden. Unweit der Hauptstadt befinden sich außerdem die beliebten Küstenorte Portixol, Cala Mayor, San Agustín und Cás Català mit kleinen Restaurants, Stränden und Yachthäfen. Wer in Palma und Umgebung eine Immobilie erwirbt, genießt das Flair einer wunderschönen, pulsierenden Mittelmeermetropole – und meist auch einen traumhaften Blick über die Altstadt oder die große Bucht.

Einige Orte im Raum Palma

Genova ist ein Vorort der Hauptstadt Palma und liegt westlich der Metropole. Dieser kleine Ort ist vor allem durch seine Tropfsteinhöhlen und zahlreichen Restaurants mit mallorquinischer Küche bekannt. Die Hauptstadt Palma ist unmittelbar zu erreichen, jedoch bietet dieser Ort den Vorteil eines ruhigen und beschaulichen Dorflebens. Durch die erhöhte Lage des Dorfes ist ein fantastischer Blick auf Palma, das Meer und die Berge geboten.

Die zweifellos exklusivste Wohngegend auf Mallorca Son Vida ist von der Hauptstadt Palma nur zehn Minuten entfernt. Durch die Hanglage des Wohnortes bietet sich ein grandioses Ambiente mit unglaublichen Ausblicken über die Bucht von Palma. Die Villengegend von Son Vida und der Son Vida Golfplatz sind in bewaldeten Hügeln gelegen.

Puntiró und dessen Golfclub liegt zwischen Palma und Sineu. Die Golfanlage ist von der Hauptstadt Palma ca. 16 Kilometer entfernt.

Die Sierra de Tramuntana

Charmant und ursprünglich

Der Westen rund um das Gebirge Es Tramuntana zeichnet sich durch seinen mallorquinischen Charakter aus. Hier befinden sich die romantischen Orte Esporles und Puigpunyent. Fornalutx sowie die einzigartigen und malerischsten Dörfer Mallorcas, Soller, Deià und Valldemossa… Diese Region ist für Ruhe- und Naturliebhaber ein Paradies oder für all diejenigen, die die Ursprünglichkeit suchen. Die Vermischung der landestypischen Architektur mit moderner Ausstattung ist miteinander liebevoll verbunden. Der Großteil der einzigartigen Westküste steht unter Naturschutz.

Einige Orte in der Sierra

Ein Grund, sich auch abseits von der Küste zu bewegen, sind die malerischen Dörfer im Landesinneren. Fornalutx gilt als schönstes Dorf der Insel und liegt im Herzen der Sierra de Tramuntana, eingebettet in wildbewachsene Felsen und leuchtende Orangenplantagen. Sie erwarten verwunschene Gässchen, kleine Steintreppen, bunt geflieste, typisch mallorquinische Häuser und (je nach Saison) eine farbenfrohe Blumenpracht. Hauptplatz ist die Plaza Espana mit der Pfarrkirche Navidad de Nostra Senyora aus dem 16. Jahrhundert. Mehr mediterranes Dorfidyll geht nicht.

Das authentische Städtchen Sóller liegt im Herzen des ‘Orangentals’, auch bekannt als ‘Tal des Goldes’, und hat seinen Besuchern und Einwohnern eine Menge zu bieten. Hier erfahren Sie Alles was Sie über diesen modernistischen Ort wissen müssen. Wohlhabend wurde Sóller im Nordwesten Mallorcas durch die reichlich vorhandenen Orangen- und Zitronenhaine im Tal. Im 19. Jahrhundert, als das Gebiet von der restlichen Insel Mallorca durch Berge abgetrennt war, wurden die Orangen vom nahe gelegenen Puerto de Sóller nach Frankreich verschifft. Viele Einheimische begaben sich nach Frankreich, um dort zu arbeiten, und erbauten nach ihrer Rückkehr mit dem erworbenen Vermögen stattliche, modernistische Häuser, die noch heute die Stadt zieren.

Im Nordwesten Mallorcas, inmitten der Region des Serra de Tramuntana liegt Valldemossa. Der beschauliche Ort auf über 400 Metern Höhe wurde von den einstigen Herrschern, den Königen der Baleareninsel besonders wegen seines verträglichen Sommerklimas geschätzt. König Jaume II. ließ sogar einen Palast in Valldemossa erbauen, den sein Nachfolger Sancho I. später weiter ausbauen ließ, um sich hier einen Rückzugs- und „Kurort“ zu erschaffen, da er unter Asthma litt. Denn auch für Leiden dieser Art, so heißt es, sei das Klima in Valldemossa gut geeignet und heilsam. Der wohl bekannteste Besucher des Ortes aber ist der Komponist Frédéric Chopin, welcher gemeinsam mit der französischen Autorin George Sand den Winter 1838/39 hier verbrachte. Sand schrieb ihre Erinnerungen an diese Episode später in ihrem Roman „Ein Winter auf Mallorca“, welcher auch die Natur der Gegend in und um Valldemossa eindrücklich schildert, nieder. Das Liebespaar verlebte den Winter in einem ehemaligen Kartäuserkloster aus dem Jahre 1399, der Kartause von Valldemossa. Der romantische Aufenthalt der beiden Künstler fand nach nur knapp drei Monaten ein jähes Ende durch die erneute Verschlechterung der Tuberkulose-Erkrankung, an welcher Chopin litt. Über 100000 Besucher verzeichnet das Dorf jährlich, wobei der Hauptanteil dieser Zahl vermutlich auf den Aufenthalt des berühmten Paares zurückzuführen ist. Die Kartause kann heute besichtigt werden, nachdem sie für Besucher umgebaut und hergerichtet wurde. Neben „typisch“ mallorquinischen Alltagsgegenständen werden auch Hinterlassenschaften des polnischen Komponisten ausgestellt. Auch die alte Klosterapotheke und der klostereigene Garten sind sehenswert. Im nahe gelegenen Museo Municipal kann man außerdem Werke Picassos und Mirós bewundern.

Der Osten

Einheimisch und modern

Dieser Teil der Insel zählt zur Region Llevant, das mallorquinische Wort für Sonnenaufgang. Lange Sandstrände, charmante Mandelhaine und urige Fincas prägen das Bild genauso wie belebte Küstenorte und Golfplätze. Sowohl Liebhaber der Natur und der Ruhe als auch sportlich Aktive kommen auf ihre Kosten. Hier trifft das alte Mallorca auf moderne Inselkultur: Jahrhunderte alte Bauten und Olivenhaine verschmelzen mit modernen Cafés, langen Strandpromenaden und stylischen Beachclubs. Auch aufgrund der modernen Verkehrsanbindung an die Hauptstadt Palma, die nur 40 Minuten entfernt liegt, sind Immobilienobjekte in der Region sehr begehrt, und Immobilienmarkt in dieser Region gilt als äußerst wertstabil.

Einige Orte im Osten der Insel

Cala Llombards liegt an der malerischen Südostküste Mallorcas und gehört zu der Gemeinde Santanyi. Der kleine Ort besitzt eine kleine Bucht mit einen der schönsten Strände der Insel. Auch die Strände Mondrago und Figuera liegen ganz in der Nähe. Der Ort Santanyi ist von Cala Llombards nur vier Kilometer entfernt. Dort befinden sich Einkaufsmöglichkeiten sowie romantische Cafés und Restaurants.

Die Gemeinde Manacor zählt ca. 40.000 Einwohner und bildet den landwirtschaftlichen Mittelpunkt des Ostteils der Insel. Die Stadt Manacor ist die zweitgrößte Stadt Mallorcas. Die Stadt ist ebenfalls vom Handwerk geprägt und wird auch die Möbelstadt genannt, da sich hier viele Möbelgeschäfte angesiedelt haben. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Manacor ist die Perlenfabrik Majorica. In dieser, weit über Mallorca hinaus bekannten Perlenfabrik, werden nach einem bestimmten Verfahren Kunstperlen gefertigt, die es in der Art ursprünglich ausschließlich auf Mallorca gab. Anziehungspunkt für Touristen sind die Märkte, auf denen es neben frischen Obst und Gemüse auch andere Dinge, die typisch für die Gegend sind, zu kaufen gibt.

Porreres ist heute noch das Anbauzentrum von Aprikosen auf Mallorca. Die Früchte werden halbiert und getrocknet. Die Dörraprikosen auch „orejones”, Riesenohren, genannt, werden neuerdings mit Schokolade umhüllt und als Pralinen verkauft. Auch bei Wein setzt Porreres auf Qualität. Es war der Winzer Jaume Mesquida, der inden 1970er Jahren erstmals französische Edelrebsorten auf der Insel anpflanzte. Heute ist das Weingut weit über die Grenzen von Porreres hinaus bekannt.

Portocolom ist eine Hafenstadt an der Ostküste Mallorcas. Der Ort selbst hat ca 4.600 Einwohner und gehört zu der Gemeinde von Felanitx. Der Romantische Fischerhafen ist von einer der besten erhaltenen Altstadtkerne Mallorcas umgeben. Der kleine Fischerort strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus. Die Stadt Portocolom behauptet von sich, dass sie die Geburtsstätte von Christoph Columbus ist. Dies spiegelt sich im Namen des Ortes wieder.

Porto Cristo liegt an der Ostküste der Insel und ist ein natürlich gewachsener Hafenort. Porto Cristo ist auch als Hafen von Manacor bekannt, zu dessen Gemeinde der Ort gehört. Der kleine Fischerort liegt 63 Kilometer östlich von Palma und 13 Kilometer von Manacor entfernt. Bekannt ist die Region auch für ihre zahlreichen Höhlen.

Der Norden

Strandgeprägt und natürlich

Die kontrastreiche Nordküste Mallorcas besteht aus einem Wechsel von schroffen Steilklippen und kilometerlangen Sandstränden. Mit dem windumtosten Cap Formentor befindet sich eine bizarre Naturlandschaft in dieser Region, die zu den Hauptattraktionen der Baleareninsel zählt.

An der Nordküste Mallorcas haben Sie die Gelegenheit, die gewaltige Schaffenskraft der Natur zu bewundern. Geprägt wird der Küstenabschnitt vom Gebirgszug der Serra de Tramuntana, der aufgrund seiner dramatischen Schluchten, der vielfältigen Vegetation und seines Artenreichtuns von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Mallorcas zählt das Cap Formentor am nördlichsten Punkt der Baleareninsel. Schroffe Steilklippen stürzen beinahe senkrecht in das Meer ab und am Leuchtturm haben Sie eine überwältigende Fernsicht auf die glitzernde Wasseroberfläche des Mittelmeeres.

Die lang gestreckte Bucht von Alcúdia zählt zu den touristischen Hotspots der Baleareninsel. Kilometerlang zieht sich der helle Sandstrand an der Küste entlang. Der Strand fällt flach in das Meer ab und eignet sich hervorragend als Aufenthaltsort für Familien. Segler und Surfer dürfen sich auf erstklassige Windverhältnisse freuen. 

Einige Orte im Norden

Port d’Alcúdia ist ein quirliger Ferienort an der gleichnamigen Bucht, dessen kilometerlanger Sandstrand in den Sommermonaten stark frequentiert wird. Die Altstadt von Alcudia ist von einer mächtigen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und vereint römische, maurische und katalanische Architekturelemente. 

Can Picafort liegt ebenfalls an der Bucht von Alcúdia und ist bei feierwilligen Urlaubern und Familien gleichermaßen beliebt. Zahlreiche Geschäfte, Bars, Restaurants und Diskotheken befinden sich an der Uferpromenade und in den angrenzenden Straßen.

Direkt am Meer liegt der Ferienort Port de Pollença, der über einen der größten Jachthäfen Mallorcas verfügt. Am Hafenkai lassen Sie sich in einem Café einen Cappuccino schmecken und beobachten das geschäftige Treiben auf den imposanten Segel- und Motorjachten. 

Der Süden

Traumstrände und Salzdepot

Der Süden Mallorcas erstreckt sich vom Marktort Santanyi bis hin an die Bucht von Palma de Mallorca. Der Süden ist relativ dünn besiedelt und es gibt wenige Feriensiedlungen. Die Küste ist meist felsig und unzugänglich. Aber hier kann man wunderbar wandern, mit schöner Sicht auf das Meer. Hinter Sa Ràpita gibt es wunderbar lange Sandstrände. Hier liegt auch einer der wohl schönste Strand Mallorcas, der Platja es Trenc. Die Landschaft rund um Es Trenc steht unter Naturschutz und darf nicht bebaut werden. Dieser Strand liegt zwischen Colònia de Sant Jordi und Ses Covetes. Auch südlich von Colonia de Sant Jordi gibt es schöne lange Sandstrände wie zum Beispiel die Platja Es Carbó. Diese sind teilweise nur durch längere Strandwanderungen zu erreichen und auch nicht so stark besucht.

Im Hinterland wird Salz in großen Auffangbecken gewonnen. Besonders viele Windmühlen findet man zwischen Colònia de Sant Jordi und Campos.

Einige Orte im Südlichen Teil

10 Kilometer von der Südküste Mallorcas entfernt liegt das ländlich anmutende Städtchen Campos. Es ist zugleich der Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde in der südlichen Region Migjorn. Campos verfügt über einen mittelalterlichen Stadtkern voll stattlicher Herrenhäuser und einigen hübsch anzusehenden historischen Gebäuden. Außerhalb des Zentrums sind teilweise aufwendig restaurierte Windräder zu bewundern. Sie sind zu einem großen Teil noch heute in Betrieb und dienen zur Bewässerung der Felder. Die Landwirtschaft, insbesondere die Viehzucht, spielt in der Gegend um Campos noch eine sehr große wirtschaftliche Rolle.

Santanyi ist ein kleines Städtchen im Südosten Mallorcas, das sich einen ursprünglichen mallorquinischen Charme bis heute erhalten hat. Die Mittelmeerstrände liegen vier Kilometer von der Innenstadt entfernt. Wie aus einem Guss erscheint Santanyi auf dem ersten Blick. Das Stadtbild wird geprägt von mittelalterlichen und neuzeitlichen Gebäuden aus goldgelbem Mares-Sandstein. Der Sandstein wird ausschließlich in Steinbrüchen in der Umgebung von Santanyi gewonnen und verleiht der Stadt ein unverwechselbares Antlitz. Stimmungsvolle Kontraste entstehen, wenn sich grüne Palmwedel an der Plaça Major vor den sandsteinfarbenen Häuserfassaden und dem azurblauen Himmel sanft im Wind wiegen.

Sa Rapita diente einst als Bollwerk gegen Piratenangriffe. Bis heute steht der Wachturm Son Duri im Hafen am Club Nautic de Sa Rapita. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert war er Teil einer ganzen Serie, die entlang der Küste Warnfeuer entzündeten, um bis in die Stadt Palma die Botschaft zu senden, dass sie vor einfallenden Piraten auf der Hut sein sollte. Im 20. Jahrhundert begann man damit, die Gegend rund um Sa Rapita zu erschließen und den Arbeitern in der Landwirtschaft Zweitwohnsitze zur Verfügung zu stellen. Heute lockt Sa Rapita mit der außerordentlichen Schönheit seiner Küstenlinie so einige Individualtouristen und ‘eingeweihte’ Einheimische an.

Die Inselmitte

Ursprünglich und weitläufig

Von Algaida über Sineu bis Binissalem: Im Zentrum der Insel regiert das andere Mallorca, wie Individualisten die ursprünglichen Regionen jenseits der touristischen Hochburgen nennen. Weinberge, Windmühlen, Felder, idyllische Dörfer, hausgemachte Schlemmereien, traditionelles Handwerk und vieles mehr hat die Inselmitte von Mallorca zu bieten.

Hier kann durch blühende Wiesen geradelt, in urigen Herbergen geschlemmt und auf riesigen Weingüter Ausgezeichnetes verkostet, auf malerischen Plazas relaxt, zu heimischen Klöstern gepilgert und der Markttrubel des “echten” Mallorca erlebt werden.

Einige Orte im Inselinneren

Der Ort Binissalem gilt auf Mallorca als Wein-Hauptstadt, da der mallorquinische Weinanbau in dieser Gegend eine jahrhundertealte Tradition hat. Der Wein von Binissalem ist die einzige Rebsorte Mallorcas, die das Etikett Denominación de Origen trägt. Binissalem entstand zur Zeit der Mauren im 10. Jahrhundert, was noch heute in den malerischen Bauwerken der Gemeinde zu sehen ist. Die alten Weinkeller, erbaut aus dem regionalen Binissalem-Stein, können noch heute besichtigt werden.

Die nördlich von Palma gelegene Stadt hat rund 30.000 Einwohner und ist vor allem bekannt als Zentrum des traditionellen Schuh- und Lederhandwerks der Region. Inca gilt als Sitz der ältesten Schuhmacherzünfte, deren Gründung bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Viele bekannte Schuhmarken werden heute hier hergestellt. Eine breite Auswahl an Lederwaren, wie Handtaschen, Schuhe, Gürtel oder Handschuhe findet man dementsprechend auch immer auf dem Wochenmarkt. 

Santa Maria ist kein klassischer Touristenort, trotzdem gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten, darunter die barocke Pfarrkirche Santa Maria. Das wuchtige Kirchengebäude stammt aus der Zeit um 1216 und ist von einem Steingarten umgeben. Die Inneneinrichtung stammt von dem berühmten Francisco Herrera und enthält einen Hochaltar mit Marienbildnis.

Bekannt ist Santa Maria aber nicht nur wegen des Sonntagsmarktes, sondern auch durch den Weinanbau in der Umgebung. Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden gemeinsam mit den benachbarten Orten Binissalem, Alaro und Santa Eugenia mallorquinische Weine angebaut, die im Jahre 1991 als erstes Anbaugebiet mit der Bezeichnung DO für ‘Denominacion de Origen’ ausgezeichnet wurden.

Seit über 700 Jahren versteht man jeden Mittwoch ab acht Uhr morgens auf Sineus “Placa Espanya” sein eigenes Wort nicht mehr – vor lauter Gackern, Gurren, Krähen, Quaken und Zwitschern. Wer dazu noch ein Blöken, Muhen und Wiehern hören möchte, sollte früh kommen. Denn der Handel mit Pferden, Eseln und Kühen ist schnell vorüber. Danach schlürfen die Bauern in den Kellerrestaurants ihre “sopes mallorquines”, und hunderte von Federviechern übernehmen das alleinige Regiment. Akustisch stehen die Verkäufer ihrer schnatternden Ware übrigens in nichts nach. Ein echtes Erlebnis -immer wieder!

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